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FM-Marketing: Bedeutung von Verbänden

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Die Rolle von Verbänden: Marketing im Facility Management

Die Rolle von Verbänden: Marketing im Facility Management

Marketing spielt im Facility Management (FM) eine entscheidende Rolle, um Dienstleistungen professionell zu positionieren und Vertrauen bei Kunden aufzubauen. Oft mangelt es der FM-Branche an Bekanntheit dafür, dass es sich um einen Managementprozess handelt – hier setzen Marketing-Verbände an, um das Image der Branche zu schärfen. Marketing-Verbände bieten FM-Abteilungen Zugang zu aktuellem Fachwissen, Plattformen für Erfahrungsaustausch und branchenspezifische Weiterbildung. Dadurch können FM-Marketingteams die besonderen Herausforderungen des Dienstleistungsmarketings im B2B-Bereich besser meistern (z. B. Vertrauensbildung in technische Services) und von Best Practices profitieren. Im Folgenden werden zehn ausschließlich in Deutschland aktive Organisationen vorgestellt, deren Kernthema Marketing ist und die FM-Abteilungen bei Marketingbelangen maßgeblich unterstützen.

Bundesverband Marketing Clubs e.V. (BVMC)

Zweck der Organisation: Der BVMC – vormals Deutscher Marketing-Verband – ist der Berufsverband des Marketing-Managements in Deutschland und fungiert als Dachorganisation von über 60 regionalen Marketing Clubs. Er vereint rund 12.000 Marketing-Fachleute aus verschiedensten Branchen zu einer Marketing-Community, die Wissenstransfer und Networking auf hohem Niveau fördert. Als Netzwerk für Marketingkompetenz bietet der BVMC Veranstaltungen, Publikationen und Auszeichnungen (z. B. den Deutschen Marketing-Tag und Marketing-Awards) an, um Trends zu vermitteln und Exzellenz im Marketing zu prämieren. Über regionale Clubabende, Fachvorträge und Arbeitskreise ermöglicht der Verband einen praxisnahen Austausch zwischen Marketingverantwortlichen aus Industrie, Dienstleistung und Wissenschaft.

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: FM-Marketingteams können durch den BVMC Zugang zu allgemeinem Marketing-Know-how und Trends gewinnen, was ihnen hilft, FM-Dienstleistungen zeitgemäß zu vermarkten und das Branchenimage zu verbessern.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Durch Vortragsveranstaltungen und Seminare vermittelt der BVMC aktuelles Marketingwissen (von Markenführung bis Digitalisierung) und bietet FM-Marketingverantwortlichen Inspiration und Best Practices aus anderen Branchen.

  • Punkt 2: Praxishilfen & Orientierung – Über Publikationen wie Whitepaper, Studien und das Marketing Barometer erhalten Mitglieder praktische Hilfestellungen und Marktdaten, die auch im FM-Marketing anwendbar sind. Zudem sorgen vom Verband herausgegebene Leitlinien (z. B. Stellungnahmen zu Branchenthemen) für Orientierung in rechtlichen oder technologischen Fragen.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – Als Netzwerkplattform verbindet der BVMC Marketingverantwortliche – auch aus FM-Unternehmen – zum Erfahrungsaustausch und Benchmarking. Auf Clubabenden oder Kongressen können FM-Marketer von den Erfahrungen anderer profitieren und Kontakte zu Agenturen, Dienstleistern und Talenten knüpfen.

Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik)

Zweck der Organisation: Der bvik ist ein unabhängiger Verband für Marketing-Verantwortliche in Industrieunternehmen sowie B2B-Kommunikationsprofis. 2010 gegründet, hat er das Ziel, B2B-Marketing und -Kommunikation zu professionalisieren und als strategischen Werttreiber im Unternehmen zu verankern. Durch Fachveranstaltungen, Publikationen und Arbeitskreise fördert der bvik den Dialog zwischen Industrie-Marketing und kreativen Dienstleistern. Er bietet seinen Mitgliedern eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen, Wissen zu teilen und gemeinsam Standards für erfolgreiches Industriegütermarketing zu entwickeln. Unter dem Motto „#gemeinsamstark“ tritt der Verband dafür ein, dass Marketing in Industrie und Technik den ihm zustehenden Stellenwert erhält.

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: FM-Leistungen werden häufig im B2B-Kontext angeboten. Der bvik liefert spezifisches Know-how, wie technisch geprägte Dienstleistungen effektiv an Geschäftskunden vermarktet werden können – ein Szenario, das für FM-Abteilungen typisch ist.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Der bvik organisiert regelmäßig B2B-Marketing-Seminare, Webinare und Konferenzen, in denen neueste Erkenntnisse (etwa zur Digitalisierung im Marketing oder technischen Produktkommunikation) vermittelt werden. FM-Marketingteams profitieren von diesem spezialisierten Fachwissen, um ihre eigenen Marketingstrategien im technischen Umfeld zu schärfen.

  • Punkt 2: Praxishilfen & Rechtsauslegung – Durch Studien, Whitepaper und Leitfäden (z. B. zur Content-Strategie oder Datenprivacy im B2B-Marketing) stellt der bvik praktische Hilfen bereit. Mitglieder können zudem auf einen Verhaltenskodex und Expertenratschläge zurückgreifen, z. B. wie technische Leistungsversprechen verständlich und zugleich rechtskonform kommuniziert werden.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – In seinem starken Netzwerk fördert der bvik den Austausch von Best Practices: Auf Veranstaltungen wie dem Tag der Industriekommunikation oder in Mitgliederrunden lernen FM-Marketer von anderen Industrieunternehmen. Man erhält Einblicke in erfolgreiche Kampagnen, kann Kennzahlen vergleichen und Agenturpartner kennenlernen – wertvoll, um die eigene FM-Marketing-Performance zu benchmarken.

  • Offizieller Weblink: bvik.org (Bundesverband Industrie Kommunikation e.V.)

Deutscher Dialogmarketing Verband e.V. (DDV)

Zweck der Organisation: Der DDV ist der größte nationale Zusammenschluss von Dialogmarketing-Unternehmen in Europa und einer der Spitzenverbände der deutschen Kommunikationswirtschaft. Als Branchenverband repräsentiert er Unternehmen und Dienstleister, die Direkt- und Dialogmarketing betreiben – also alle Formen des personalisieren Marketings über Print, Telefon, E-Mail, Social Media etc. Der DDV setzt sich für die wirtschaftlichen und rechtlichen Interessen des Dialogmarketings ein und fördert Qualitätsstandards sowie Innovationen in der Datenkommunikation. Historisch aus dem Direktmarketing kommend, adressiert der DDV heute auch moderne Themen wie E-Mail-Marketing, Datenschutz, KI im Marketing und Omni-Channel-Kommunikation und versteht sich als Netzwerk für wirtschaftlichen Erfolg durch Dialogmarketing.

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: Viele FM-Dienstleister setzen auf Direktmarketing (z. B. personalisierte Mailings an Geschäftskunden oder Newsletter). Der DDV unterstützt FM-Marketer dabei, Dialogkampagnen effizient und rechtssicher zu gestalten – von Adressgewinnung bis Kundenbindung.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Der DDV bietet Workshops, Webcasts (z. B. zu E-Mail-Marketing-Trends) und eine Dialogmarketing-Akademie an. FM-Marketingteams können sich dort in Themen wie Kampagnenmanagement, CRM oder Marketing Automation weiterbilden und Know-how im datenbasierten Marketing ausbauen.

  • Punkt 2: Praxishilfen & Rechtsauslegung – Als Spitzenverband erarbeitet der DDV praxisnahe Leitfäden und Checklisten (etwa für rechtssichere E-Mail-Werbung oder Datenschutz). Er vertritt die Branche gegenüber Politik und Regulierern in Fragen wie DSGVO oder Wettbewerbsrecht und informiert Mitglieder zeitnah über Änderungen – was FM-Abteilungen hilft, ihre Direktmarketingmaßnahmen stets compliant umzusetzen.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – Der DDV vernetzt Dialogmarketing-Profis über Fachgruppen und Events. FM-Marketer können hier Best Practices austauschen, etwa welche Responsequoten in B2B-Mailings erreichbar sind, oder aus erfolgreichen Fallstudien lernen. Awards wie der MAX-Award prämieren herausragende Kampagnen und bieten Benchmark-Beispiele für effektives Direktmarketing.

  • Offizieller Weblink: ddv.de (Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.)

Content Marketing Forum e.V. (CMF)

Zweck der Organisation: Das Content Marketing Forum (CMF) ist der Verband der Content-Marketing-Expert:innen im deutschsprachigen Raum. Als Branchenverband vereint er Unternehmen, Agenturen und Verlage, die Content-Marketing betreiben oder Dienstleistungen dafür anbieten, und bietet ihnen eine Plattform für fachlichen Austausch sowie eine Bühne für ihre Leistungen. Historisch 1999 als „Forum Corporate Publishing“ gegründet, repräsentiert der CMF heute das Who-is-Who der Corporate Media und Corporate Content-Branche mit rund 110 Mitgliedern. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, inhaltsgetriebene Unternehmenskommunikation weiterzuentwickeln und die Qualität von Content-Marketing-Maßnahmen zu fördern. Dazu organisiert er Arbeitsgruppen, vergibt die renommierten BCM-Awards („Best of Content Marketing“) und stellt seinen Mitgliedern Services, Weiterbildungen, Checklisten und Studien kostenfrei zur Verfügung.

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: Für FM-Abteilungen ist Content-Marketing ein wichtiger Ansatz, um Expertise zu demonstrieren (etwa via Fachartikel, Fallstudien, Blogs). Der CMF hilft FM-Marketingteams, professionellen Content zu erstellen und die richtigen Kanäle dafür zu nutzen, um Kundenvertrauen aufzubauen.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Der CMF bietet Workshops und Webinare zu Themen wie Storytelling, Video-Content oder Erfolgsmessung an. FM-Marketer können hier lernen, komplexe FM-Themen in ansprechende Inhalte zu verpacken. Zudem profitieren sie von jährlichen Kongressen und Publikationen, die neueste Trends (z. B. Podcasts, Content Hubs) aufzeigen.

  • Punkt 2: Praxishilfen & Rechtsauslegung – Mitglieder erhalten Zugriff auf Checklisten, Vorlagen und Whitepaper rund um Content-Marketing. Ob Guidelines zur Content-Strategie, Hinweise zur rechtssicheren Veröffentlichung von Kundenreferenzen oder SEO-Tipps – diese Praxishilfen unterstützen FM-Abteilungen bei der täglichen Arbeit. Durch Branchenstandards, die der CMF mitentwickelt, wissen FM-Marketer zudem, worauf bei Qualität und Kennzeichnung von Inhalten zu achten ist.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – Der Verband ermöglicht Vernetzung mit Content-Experten und Agenturen: FM-Marketer können in Erfahrungsaustauschgruppen Best Practices teilen und sich Kooperationen vermitteln lassen. Die BCM-Awards liefern Benchmark-Beispiele exzellenter Content-Marketing-Projekte – daraus können FM-Abteilungen lernen, welche Formate besonders wirkungsvoll sind, und sich an diesen Spitzenleistungen orientieren.

Bundesverband Influencer Marketing e.V. (BVIM)

Zweck der Organisation: Der BVIM versteht sich als Repräsentant und Stimme der Influencer-Marketing-Branche in Deutschland. Er engagiert sich dafür, diese junge und dynamische Marketingdisziplin kreativ, nachhaltig und zukunftsweisend mitzugestalten. Im Dialog mit Politik, Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt der BVIM Vorschläge und Empfehlungen, die die Professionalisierung von Influencer Marketing vorantreiben. Als Netzwerk verbindet der Verband Akteure der Branche – Influencer, Content Creator, Agenturen und werbetreibende Unternehmen – um gemeinsame Standards zu setzen. Der BVIM hat zudem einen Ethik-Kodex etabliert und Fokusgruppen zu Themen wie Kennzeichnungspflicht/Jugendschutz oder Werbewirksamkeit ins Leben gerufen, um Verantwortung und Transparenz in der Branche zu fördern.

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: Auch wenn Influencer-Marketing primär im B2C stark ist, können FM-Unternehmen davon profitieren, z. B. um ihre Arbeitgebermarke bei Nachwuchskräften oder ihr Serviceangebot über Business-Influencer sichtbarer zu machen. Der BVIM liefert Know-how, wie man Influencer-Kooperationen effektiv und regelkonform umsetzt.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Der BVIM organisiert Webinare und Community-Treffen, wo Best Practices im Influencer-Marketing vorgestellt werden – etwa erfolgreiche Kampagnen auf LinkedIn oder YouTube im Dienstleistungssektor. FM-Marketer lernen dort, geeignete Influencer auszuwählen, Briefings zu erstellen und den Kampagnenerfolg zu messen.

  • Punkt 2: Praxishilfen & Rechtsauslegung – Als Verband erarbeitet der BVIM Handlungsempfehlungen zur Einhaltung von Werbekennzeichnung und Jugendschutz. FM-Abteilungen erhalten damit klare Leitlinien, wie Kooperationen transparent zu gestalten sind (Kennzeichnung als Werbung, Datenschutz bei Gewinnspielen etc.). Dies minimiert rechtliche Risiken und schützt die Reputation – wichtig für eher konservative B2B-Kunden im FM.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – Über den BVIM können FM-Marketer in Kontakt mit Influencer-Agentschaften und Plattformen treten. Der Verband bietet Networking-Möglichkeiten, um sich mit anderen Unternehmen auszutauschen, die Influencer-Marketing testen. Durch Brancheninitiativen (z. B. „Werbewirksamkeit“ als Initiative zur Messbarmachung) werden Standards geschaffen, an denen FM-Abteilungen ihre eigenen Influencer-Kampagnen benchmarken können.

Bundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation & Social Media (BVCM)

Zweck der Organisation: Der BVCM ist der Berufsverband für Community Management, Social Media und digitale Kommunikation in Deutschland. Er vertritt gemeinschaftlich die Interessen aller Berufstätigen in der digitalen Kommunikationsbranche – von Community- und Social-Media-Manager:innen über Berater bis hin zu Corporate Influencern. Seit seiner Gründung 2008 setzt sich der Verband dafür ein, dass diese immer wichtigeren Berufsbilder in Unternehmen wahr- und ernstgenommen werden, und trägt zur Professionalisierung der Berufsfelder bei. Der BVCM prägt durch Zertifizierungen (anerkannten Prüfungen zum Social Media Manager), Studien und Berufsbilder die Standards der Branche. Zudem bietet er eine offene Plattform, um Wissen zu teilen, sich auszutauschen und gemeinsam an aktuellen Themen zu arbeiten (z. B. Arbeitsgruppen zu Strategie, Krisenkommunikation oder neuen Tools).

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: Facility Management ist zunehmend auf digitale Kommunikation angewiesen – sei es zur Interaktion mit Kunden/Mietern oder zum Employer Branding. FM-Abteilungen, die Social-Media-Kanäle betreuen oder Online-Communities (z. B. Nutzerportale) managen, finden im BVCM Unterstützung, um professionell und effizient zu agieren.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Der BVCM fördert die Weiterbildung seiner Mitglieder intensiv: Über Stammtische, BarCamps und Konferenzen lernen FM-Social-Media-Manager neueste Trends (z. B. in Community-Building oder Algorithmus-Änderungen) kennen. Die vom Verband angebotenen Zertifikate dienen als Qualitätssiegel und steigern die Fachkompetenz im Team.

  • Punkt 2: Praxishilfen & Rechtsauslegung – Mitglieder profitieren von Leitfäden und Hilfestellungen zu aktuellen Fragen der digitalen Kommunikation. Ob Guidelines für den Umgang mit Nutzerfeedback, Muster für Social-Media-Governance oder rechtliche Tipps (z. B. zu Impressumspflichten oder Datenschutz in Communities) – der BVCM stellt FM-Abteilungen praktische Vorlagen bereit. Zudem arbeitet der Verband aktiv an der Schärfung von Tätigkeitsprofilen, was Unternehmen hilft, klare Anforderungen an Social-Media-Rollen zu definieren.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – Als Community für Community-Manager bietet der BVCM zahlreiche Vernetzungsmöglichkeiten: In regionalen Stammtischen und über Online-Gruppen tauschen sich FM-Marketer mit Gleichgesinnten aus anderen Firmen aus. Man erhält Einblick, wie andere Unternehmen ihre Social-Media-Strategie fahren, welche Tools sie nutzen und mit welchen Kennzahlen Erfolge gemessen werden. Dieser informelle Benchmarking-Aspekt hilft, die eigene Leistung realistisch einzuordnen.

  • Offizieller Weblink: bvcm.org (Bundesverband Community Management e.V.)

Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V.

Zweck der Organisation: Der GWA ist der Verband der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen in Deutschland. Er fungiert als Sprachrohr der Agenturbranche gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit und verdeutlicht die Bedeutung von Marketingkommunikation und Werbung für die Marktwirtschaft. Der GWA vertritt die Interessen seiner Mitgliedsagenturen gegenüber Marktpartnern – etwa indem er Auftraggebern die Leistungsbreite seiner Agenturen aufzeigt – und unterstützt Agenturmanagements durch spezifische Services sowie Aus- und Weiterbildungsangebote für Agenturmitarbeiter. Mit über 140 Mitgliedsagenturen ist der GWA zugleich Qualitätssiegel: Er nimmt nur Agenturen auf, die bestimmte professionelle Standards erfüllen, und fördert den Austausch unter ihnen. Zudem richtet der GWA renommierte Branchenawards aus (z. B. die Effie Awards Germany für wirkungsvolle Werbung) und engagiert sich in Themen wie Nachwuchsförderung und Diversity in Agenturen.

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: FM-Abteilungen arbeiten häufig mit Werbeagenturen zusammen, z. B. für Kampagnen oder Branding. Der GWA hilft FM-Marketingteams indirekt, indem er Qualitätsstandards bei Agenturen sichert und Best Practices der Marketingkommunikation sichtbar macht. Dadurch können FM-Marketer fundiertere Entscheidungen bei der Agenturauswahl treffen und von erfolgreichen Werbekonzepten lernen.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Der GWA publiziert Studien und Handbücher zu Agenturprozessen und Marketingeffektivität. FM-Marketer erhalten darüber Insiderwissen, wie Agenturen effizient briefen und geführt werden können. Weiterhin veranstaltet der GWA Events (z. B. GWA Effie Kongress) mit Vorträgen über aktuelle Trends in Werbung und Markenführung – hier können FM-Abteilungen ihr Kommunikations-Know-how ausbauen.

  • Punkt 2: Praxishilfen & Rechtsauslegung – Über den GWA und seine Gremien fließen Branchenrichtlinien an die Mitglieder, z. B. zu Pitch-Verfahren, Vergütungsmodellen oder Compliance in der Werbung. Für FM-Marketer, die Agenturen steuern, sind solche Richtlinien wertvolle Praxishilfen, um Zusammenarbeit fair und rechtssicher zu gestalten. Zudem arbeitet der GWA eng mit dem Werberat und anderen Institutionen zusammen, was bedeutet, dass FM-Kampagnen, die mit GWA-Agenturen erstellt werden, sich an ethischen und gesetzlichen Standards orientieren.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – Die vom GWA verliehenen Effie Awards prämieren jährlich die effektivsten Marketingkampagnen. FM-Marketingteams können aus diesen ausgezeichneten Cases viel lernen – etwa welche Kreativstrategien und Media-Mix zu messbarem Erfolg geführt haben. Gleichzeitig bietet der GWA Zugang zu einem Agentur-Netzwerk: über Verbandsevents oder die Mitgliederliste können FM-Unternehmen geeignete Agenturpartner finden und sich an den Besten der Branche orientieren.

  • Offizieller Weblink: gwa.de (Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V.)

Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V.

Zweck der Organisation: Der ZAW ist die Dachorganisation der Werbewirtschaft in Deutschland und als solcher der gemeinsame Spitzenverband für alle Bereiche der Werbung. In ihm sind 41 Verbände zusammengeschlossen – darunter Vertreter der werbenden Unternehmen (Werbungtreibende aus Industrie/Handel), der Medien, der Werbeagenturen, der Werbeberufe sowie der Marktforschung. Der ZAW vertritt die Interessen der gesamten Branche gegenüber der Politik mit dem Ziel, ausgewogene und wirtschaftlich sinnvolle Rahmenbedingungen für Werbung zu schaffen. Zugleich fördert er verantwortungsvolle Selbstregulierung: So trägt der ZAW den Deutschen Werberat, der seit 1972 als zentrale Einrichtung der freiwilligen Werbekontrolle Beschwerden bearbeitet und Branchenstandards für ethisch einwandfreie Werbung setzt. Der ZAW liefert auch wichtige Marktdaten – etwa zum Werbemarkt-Volumen – und koordiniert die Positionen seiner Mitglieder in grundsätzlichen Fragen (z. B. Werbefreiheit, Werbeverbote, Datenschutz).

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: Als Werbungtreibende profitieren FM-Unternehmen davon, dass der ZAW sich für die Werbefreiheit und -vielfalt einsetzt. Beispielsweise wehrt er unverhältnismäßige Einschränkungen für kommerzielle Kommunikation ab und sichert so, dass FM-Dienstleister ihre Leistungen weiterhin offen bewerben dürfen. Darüber hinaus bieten die vom ZAW erhobenen Branchenzahlen und Studien (z. B. Werbeinvestitionen nach Branchen) FM-Abteilungen eine Orientierung, wie viel und wo die Konkurrenz investiert.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Direkt bietet der ZAW zwar keine Schulungen für einzelne Unternehmen an, aber er publiziert Jahrbücher, Berichte und Faktenpapiere zur Wirkung von Werbung und zum ökonomischen Nutzen. FM-Marketer können diese Infos intern nutzen, um z. B. den Wert von Marketingmaßnahmen zu untermauern (etwa den Beitrag von Werbung zum Unternehmenserfolg).

  • Punkt 2: Praxishilfen & Rechtsauslegung – Über den Werberat stellt der ZAW Verhaltensgrundsätze bereit, die auch für FM-Werbung relevant sind (z. B. keine diskriminierende Darstellung, transparente Darstellung von Kosten etc.). Hält sich eine FM-Marketingkampagne an diese Kodizes, minimiert dies Reputationsrisiken. Bei politischen Veränderungen – etwa neuen Werberegulierungen – informiert der ZAW frühzeitig und gibt Handlungsempfehlungen, sodass FM-Abteilungen ihre Maßnahmen rechtzeitig anpassen können.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – Als Spitzenverband bringt der ZAW unterschiedlichste Akteure zusammen. Zwar ist eine FM-Abteilung nicht direkt Mitglied, aber durch die Mitgliedschaft ihres Branchenverbands (z. B. GEFMA könnte im ZAW vertreten sein) partizipieren sie am Netzwerk der Werbewirtschaft. Zudem ermöglichen ZAW-Events oder Berichte einen Vergleich: Wie schneiden Dienstleistungen werblich gegen Konsumgüter ab? Welche neuen Werbetrends zeichnen sich branchenübergreifend ab? Solche Einblicke helfen FM-Marketern, ihre Strategien im größeren Kontext zu sehen.

  • Offizieller Weblink: zaw.de (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V.)

Queb – Bundesverband Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting e.V.

Zweck der Organisation: Queb e.V. ist der Bundesverband für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting in Deutschland. Er vereint über 60 namhafte Arbeitgeber aus diversen Branchen und steht für Exzellenz sowie Innovation in diesen Bereichen. Der Verband repräsentiert damit mehr als 7 Millionen Beschäftigte und hat das Ziel, Wissen zu bündeln und Unternehmen eine Plattform zum Erfahrungsaustausch zu bieten, um langfristig erfolgreiches Employer Branding und Personalmarketing zu ermöglichen. Queb versteht sich als Quality Employer Branding-Netzwerk: In Arbeitsgruppen und regelmäßigen Treffen entwickeln die Mitgliedsunternehmen gemeinsam neue Ansätze fürs Personalmarketing, tauschen sich über Trends (z. B. Digitalisierung der Personalsuche) aus und stimmen Definitionen und Standards ab. Zudem vergibt Queb jährlich die Queb HR Innovation Awards für herausragende Leistungen in Arbeitgeberattraktivität und Recruiting.

Relevanz zur FM-Marketing-Thematik: FM-Abteilungen sind oft auch ins Personalmarketing eingebunden, da die Branche Fachkräfte (z. B. Techniker, Objektleiter) händeringend sucht. Queb hilft FM-Unternehmen, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren und zielgruppenorientierte Recruiting-Kampagnen zu fahren – ein Aspekt, der für den nachhaltigen Geschäftserfolg im FM zentral ist.

Wie unterstützt sie FM-Abteilungen?

  • Punkt 1: Schulungen & Fachwissen – Queb bietet Workshops, Webinare und Konferenzen rund um HR-Marketing an. FM-Marketer erfahren dort z. B., wie man Arbeitgebermarken strategisch aufbaut, welche Kanäle (Instagram, TikTok, Karrieremessen) sich für die Ansprache von Nachwuchskräften eignen und wie man den Erfolg von Recruiting-Kampagnen misst. Im Queb-Blog und -Podcast werden regelmäßig Best Practices und Innovationen vorgestellt, von denen FM-Abteilungen lernen können (etwa erfolgreiche Azubi-Kampagnen oder KI-Tools im Recruiting).

  • Punkt 2: Praxishilfen & Rechtsauslegung – Mitglieder erhalten Zugriff auf Benchmarks, Code of Conducts und Rechtsgutachten im Bereich Personalmarketing. So können sich FM-Abteilungen z. B. an Benchmark-Zahlen für Bewerbungskanäle orientieren oder mithilfe von Mustervorlagen (für Stellenanzeigen, Karriere-Websites) ihre eigenen Auftritte optimieren. Queb stellt zudem in Arbeitsgruppen sicher, dass neue rechtliche Vorgaben (z. B. zur Diskriminierungsfreiheit im Recruiting) erkannt und in praxisnahe Richtlinien für die Mitglieder übersetzt werden.

  • Punkt 3: Netzwerke & Benchmarking – Durch Queb treten FM-Marketer in ein Netzwerk von HR-Marketing-Profis großer Unternehmen ein. Auf Mitgliederversammlungen, regionalen Netzwerktreffen und in Online-Foren können sie sich informell austauschen: Wie gelingt es anderen, im Arbeitgeberranking aufzusteigen? Welche Employer-Branding-Kampagnen funktionieren in der Praxis? Dieser Austausch ermöglicht ein Benchmarking der eigenen Maßnahmen. Außerdem können FM-Unternehmen in Queb-Arbeitsgruppen gemeinsam Pilotprojekte anstoßen (z. B. Kooperationen mit Hochschulen) und so von kollektiven Erfahrungen profitieren.

  • Offizieller Weblink: queb.org (Queb – Bundesverband Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting e.V.)